#digidingens: Barcamp

Digitalisierung bedeutet immer auch Vernetzung. Trotz aller Digitaltät mit Social Media, modernen Intranet-Plattformen in Unternehmen und eLearning-Angeboten sind wir davon überzeugt, dass der Menschliche Kontakt den Ausschlag gibt. Wir bringen Formate, die in der Welt der Startups und Digital-Heinis längst etabliert sind in klassische Organisation. So auch das Barcamp!

Lass uns doch mal an die Bar gehen!

Wenn wir dieses Format vorstellen, kommt häufig die Frage, wieso das Barcamp so heißt wie es heißt und was das ganze denn mit der Bar bzw. Alkohol zu tun hat.

Es wäre zwar eine ganz witzige Idee für diesen besonderen Workshop unser eigentliches Credo „Inspiration von außen, Veränderung von innen“ abzuwandeln.

Ginspiration – zur äußeren und inneren Anwendung

Unsere Ginspiration!

Das ist natürlich Quatsch. Das Barcamp ist kein Gintasting sondern eine Un-Konferenz. Gewiss ist: Es wird Vorträge und Workshops geben. Ungewiss ist: Wer wird sprechen! Das überlegen sich die Teilnehmer*innen nämlich vor Ort. Es gibt keine festgelegte Speakerliste – jeder der ein Thema einbringen möchte, das ihn bewegt, ist willkommen und darf eine eigene Session anmelden. Ganz analog und ohne #Digidingens.

Barcamp – Mal wieder eine amerikanische Erfindung

Das erste Barcamp fand natürlich in den USA statt – in Palo Alto im Silicon Valley. Tim O’Reilly veranstaltete eine kleine Veranstaltungsreihe bei der die Teilnehmer auch zur Übernachtung blieben (–> Camping). Weil „Camp“ ihm als Name wohl nicht taugte und er nur seine Kumpels einladen wollte, nannte er es „FOO-Camp“ – Friend’s of O’Reilly.

Als alternatives Angebot, zu dem dann auch alle Menschen – und nicht nur Tims Buddies – eingeladen waren, enstand das Barcamp. Foo und Bar werden in der Informatik synonym für „Platzhalter“ verwendet. Das Barcamp hat also doch ein bisschen was mit Digitalisierung zu tun. Der Name ist witzigerweise doppelt bezeichnend, weil bei der Planung einer Un-Konferenz auch nur Platzhalter statt der tatsächlichen Themen eingebaut werden. Ob das so beabsichtigt war, weiß ich nicht, aber es klingt in der Theorie super!

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