#digidingens: VUCA

VUCA – die Begründung des Wandels?

In jeder BWL-Vorlesung, in der über das schwierige Fahrwasser gesprochen wird, in dem sich Führungskräfte und Unternehmenslenker heute befinden, kommt früher oder später die Abkürzung VUCA auf. Es scheint sich zu lohnen einen Blick auf die Bedeutung des Akronyms zu werfen.

V – volatility // volatile

U – uncertainty // uncertain

C – complexity // complex

A – ambiguity // ambigous

Ob man nun das Nomen oder die Adjektive benutzt ist eigentlich egal. Auch die deutsche Variante hat sich inzwischen eingebürgert. Hier sprechen wir dann von VUKA mit K. Für Komplexität.

Eigene Artikel für jeden Buchstaben incoming.

Scherz. Natürlich nicht. Für jeden dieser Begriffe einen eigenständigen Artikel zu verfassen, wäre dann doch ein bisschen übertrieben.

Mit Volatilität ist eine gewisse Unbeständigkeit und Schwankung gemeint. So können Aktienkurse und Preise schnell und unvorhergesehen schwanken.

Hinzu kommt die Unsicherheit. Spielregeln und Gesetzmäßigkeiten, die Jahrzehnte lang funktionierten und uns eine hilfreiche Leitplanke waren, haben ihre Gültigkeit verloren.

Die Komplexität, die der Unbeständigkeit innewohnt, türmt einen massiven Aufgabenberg vor uns auf. Wo sollen wir nur beginnen. Einfache Ursache-Wirkungszusammenhänge verschwimmen, vieles greift ineinander und Prozesse werden in der VUCA Welt immer undurchsichtiger.

Eindeutige Lösungen werden immer seltener und mit Paradoxen müssen wir rechnen. Das ist die Ambiguität. Ein Beispiel? Wie kategorisieren wir einen Porschefahrer, der seine Salami für 99 Cent bei Aldi kauft?

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