Digidingens? Was soll das denn schon wieder sein?

Digidingens eben. Alle Begriffe, die einem so in den Sinn kommen, die wir zwar oft hören und benutzen aber manchmal gar nicht so recht wissen, worüber wir da reden. Und dabei hilft es auch nicht, ein Fremdwort mit einem weiteren zu erklären. Beispiel gefällig?

Q: "Was ist Facebook?"
A: "Facebook ist ein Soziales Netzwerk."

Die Erklärung ist zwar richtig, aber jemandem, der nicht weiß, was Facebook ist, wird Sie wohl kaum helfen. Bei der Digital Mindset versuchen wir bewusst, auf "Szene-typische Modewörter" zu verzichten. Manchmal rutscht aber auch uns etwas durch. Sorry! In den kommenden Wochen und Monaten werde ich mir unsere Inhalte nochmal vornehmen und an dieser Stelle ein kleines Fachlexikon anlegen.

Sollte euch irgendwo ein Buzzword (Memo an mich selbst: "Buzzword" erklären!) unterkommen, dass ihr einmal genauer beleuchtet haben möchtet, schreibt mir einfach über das Kontaktformular oder eines der vielen Sozialen Netzwerke! Unter dem Kontaktformular verlinke ich euch auch immer wieder thematisch passende Beiträge der Digital Mindset.

Viele Grüße

Basti

Also los. Digidingens leicht erklärt:

Affiliate Marketing

Puh! Marketing kennen wir ja alle aus unserem täglichen Leben. Aber Affiliate Marketing scheint ja wieder so ein Internetding zu sein. Stimmt auch irgendwie. Die Idee ist aber eigentlich nicht neu. Schlägt man "Affiliate" mal in einem Wörterbuch nach, sind wir schon ein ganzes Stück schlauer. Ein Affiliate ist ein Partnerunternehmen. Diese Form des Marketings scheint also etwas mit Partnern zu tun haben. Partnerunternehmen zahlen sich gegenseitig Provisionen, wenn Sie einander "Aufträge" über den Zaun schmeißen.

Und genau das ist auch der Kern unseres Buzzwords. Affiliate Marketing ist nichts anderes als ein internetbasiertes Provisionssystem. Ein Unternehmen, das online seine Waren verkauft zahlt einem Partner (dem Affiliate), der für den Shop auf seiner Internetseite oder seinem Instagramprofil wirbt, eine Provision für die Vermittlung von Kunden.

Entscheidender Unterschied zu "normaler" Werbung: Der Affiliate bekommt nur Kohle, wenn der Kunde auch tatsächlich kauft. Ansonsten geht er leer aus und hat "umsonst" geworben.

 

Customer Journey

Die Customer Journey ist eines der beliebtesten Berater Buzzwords der letzten Jahre. Wer als Marketing-Verantwortlicher die "Reise des Kunden" nicht kennt, dem droht die Meuterei auf der Bounty. Okay. Spaß bei Seite.

Der Begriff bezeichnet die Phasen, die ein Kunde durchläuft bevor er sich zum Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung entschließt. Um diese Phasen genauer darzustellen, schaut sich ein Marketing Verantwortlicher alle Berührungspunkte an, die ein potentieller Kunde mit der Marke, dem Produkt oder der Dienstleistung seines Unternehmens hat. Und weil Berührungspunkt total uncool klingt, sagen wir dazu ab jetzt Touchpoint und weil "Darstellung der Phasen" auch nicht besonders griffig ist, nennt man diesen Prozess im Buzzword-Sprech "Customer Journey Mapping".

 

Lean Management

Wenn Sie mit Freunden oder Bekannten sprechen, die im Industrieumfeld tätig sind, haben Sie den Begriff bestimmt schon das ein oder andere Mal gehört. "Wir machen jetzt auch Lean Management" oder "Der Chef sagt, wir müssen leaner werden".

Wenn's schön macht... Aber was soll das schon wieder heißen. Auch hier hilft für den Anfang der schnelle Blick ins Wörterbuch. "Lean" heißt nichts anderes als schlank, schmal, hager. Lean Management ist also schlankes Management.

Long story short: Es geht darum das Unternehmen so aufzustellen, dass alle Arbeitsschritte optimal aufeinander abgestimmt sind und auf eine möglichst effiziente Wertschöpfung einzahlen und man sich nicht mit Tätigkeiten aufhält, die eigentlich überflüssig sind.

Sie kommen nicht aus dem Industrieumfeld? Kein Thema. Auch ein Dienstleistungsunternehmen kann man "lean managen": Fragen Sie sich einfach permanent, ob Ihr gesamtes Handeln auf die Kundenzufriedenheit einzahlt.

 

Ihr Buzzword Übersetzer

Bastian Brunotte

Als studierter Marketing-Mensch hat Basti in den vergangenen Jahren unzählige "Buzzwords", Akronyme und sonstige Wortschöpfungen gehört, gesehen und auswendig gelernt. Und diese Wörter nerven gerade im Arbeitsalltag enorm. Denn irgendwann weiß keiner mehr, wovon der andere redet.
Im Digidingens-Fachlexikon erklärt Basti die Begriffe so, dass man sie a) versteht und b) auch morgen noch weiß, was das eigentlich alles bedeutet.

Alles gut erklärt? Nein? Sie haben noch ein Wort gefunden, das an dieser Stelle unbedingt aufgearbeitet werden sollte?

Veranstaltung, Ort, ...

Weitere spannende Themen

Workwear

Die immer mit ihrer Digitalisierung... 
#Affiliatemarketing ist so 2017? Von wegen! Und weil nicht alle die Digitalisierung so cool finden wie wir und die Nachfrage so hoch war, gibts jetzt das neue "#buh!"-Shirt und das "Mindest Digital Mindset". Ob das alle cool finden, wissen wir aber auch nicht. Trotzdem: einfach wieder #gemacht! Hier gehts zum Shop: