#digidingens: Cookies

„Mit der Nutzung unserer Webseite erklären sie sich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden, die unter Anderem das Speichern von Cookies und das Schalten von Werbeanzeigen betreffen.“

Diese oder ähnliche Formulierungen habe wir alle schon gelesen. Nicht erst seit Inkrafttreten der DSGVO weisen uns die meisten Internetseitenbetreiber darauf hin, dass sie Cookies verwenden. Cookies?

„Kekseee!“ – Das Krümelmonster

Nein, es geht nicht um knusprige Backwaren. Wir sprechen von einer Art Kurzzeitgedächtnis unserer Internetbrowser. Cookies sind kleine Textdateien, die die Internetseiten, die wir besuchen auf unseren Computern speichern. Dank der Cookies, die eine Internetseite (bzw. der Server auf dem die Internetseite installiert ist) auf unserem Computer ablegt, kann die Internetseite nachvollziehen, ob der Nutzer schon einmal da war, welche Begriffe er in etwaige Suchfelder eingegeben hat und ob der Besucher gerade „eingeloggt“ ist. Jeder Server kann nur die Cookies von unserem Computer auslesen, die er selbst bei uns auf dem Gerät „geparkt“ hat.

Das ist für uns als Nutzer erst einmal super, denn Cookies machen uns das Leben leichter. Ohne sie, müssten wir uns jedes Mal aufs neue mit unseren Nutzernamen und Passwörtern auf Internetseiten anmelden. Oder denken wir an Onlineshopping.  In frühen Versionen des Internets konnte man eine virtuelle Shoppingtour nicht fortsetzen, wenn man aus Versehen einmal den Browser zumachen musste (z.B. weil jemand telefonieren wollte und man aus dem Internet gehen musste 😉 ). Werden wir heute beim Befüllen unseres Einkaufswagens abgelenkt, setzen wir den Einkauf später nahtlos fort. Das verdanken wir den Cookies.

Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Und so sind es oftmals Cookies, die es zumeist Werbetreibenden ermöglichen, Nutzer wiederzuerkennen und ein genaues Profil von den besuchten Internetseiten anzulegen. Das funktioniert nur „dank“ sogenannter Third-Party-Cookies – also Cookies von einer dritten Partei. Diese werden uns beim Besuch einer Internetseite untergejubelt. Gerade Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Online-Shops haben großes Interesse an den Datensammlungen, da Sie den Nutzern dann eben jene Ergebnisse anzeigen können, die sie vermeintlich am meisten interessieren.

Aber keine Panik. Die gute Nachricht gibt es zum Schluss: Moderne Internetbrowser sind in der Lage Euch die Wahl zu lassen, welche Cookies Ihr zulassen möchtet. Denn die Entscheidung, ob ein Server einen Cookie bei Euch setzen darf, liegt immer beim Empfänger. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nutzt den sog. „Private Mode“ / „Inkognito-Modus“.

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